Kuvasz – Zucht „vom Drachenfels“

verantwortungsvolle Zucht zur Gesunderhaltung des Kuvasz

Mai 2009, Tagebuch von Hattyú, Schweiz

11. April: In der Welpenspielstunde Zürich bin ich aufgestiegen in Klasse 2. Hier habe ich einen Dalmatiner-Rüden kennen gelernt, den ich besonders gut mag, zwar ein bisschen ängstlich und etwas unselbständig. Da war meine Hilfe genau das Richtige. Ich bin mit ihm durchgebrannt auf einen anderen Platz, den Gerätespiel­platz. Ein weißer Lagotto hat sich uns angeschlossen. Unsere Herrchen und Frauchen haben uns bald wieder zurückgeholt, aber lustig war es trotzdem.

Wackelbretter sind schön!

Auf dem großen Spielplatz habe ich alle Geräte getestet. Am schönsten ist …

mein Wackelbrett

mein Wackelbrett

…das Wackelbrett. Als ich auf so einer wackeligen Unterlage stand, kam mir ein bel­gischer Schäfer entgegen. Dieser wollte mir den Rang ablaufen, hatte natürlich keine Ahnung von meinem täglichen Balancier-Training und purzelte auf den Boden. Sieg!

Zum Abschluss mussten alle Fürsorgegaranten ihre Vierbeiner in einem großen Kreis füttern. Meine Kumpels fraßen aus einem Napf. Da gefällt mir mein Prey­dummy doch viel besser.

12. April, Ostern: Heute haben „Walter“, „Asi“ und ich den Garten so richtig ge­nossen. Natürlich habe ich dafür gesorgt, dass „Asi“ keine Liegeschwielen bekam. Mal bin ich auf den Tisch gestiegen, dann habe ich alle Stühle und Kissen aus­probiert. Es liegt sich prima, aber leider nicht lange, denn „Asi“ hat mich tonlos immer und immer wieder auf den harten Boden gestellt. Die hat eine Ausdauer!!!!

Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Gegen Abend sind wir noch ein bisschen im Wohngebiet rumgelaufen. Dabei habe ich Billi (Appenzeller-Mischling) getroffen. Dieser grosse Schwarze ist ein Angsthase, hat sogar den Kamm („Asi“ sagt so) gestellt wegen mir, aber nicht lange. Jetzt sind wir Freunde.

14. April: Unter den Büschen im Garten habe ich ein herrlich duftendes hartes Ding gefunden und daran genüsslich geknabbert. Schon stand „Asi“ neben mir und klaute mir die Delikatesse. Sie sagte: „Wääähhhh, ein zerquetschter dürrer Frosch.“ Aber wer sucht, der findet, denn etwas später nagte ich wieder an so einem Wunderding. Und schwups hat „Asi“ meinen Leckerbissen wieder behändigt.

Was prima klappt sind die Begrüssungs- und Verabschiedungs-Zeremonien. Für Hattyú sind diese Szenen uninteressant, weil sie nicht beachtet wird. Die Schlaf- und Liegeplätze sind ideal. Hattyú hat keine direkte Sicht zum Hauseingang. Hingegen versucht Hattyú immer wieder, in die Küche zu kommen. Die Küche ist aber ein Raum, der auch allen unseren bisherigen Hunden untersagt war. Die Konsequenz wird uns bestimmt bald ans Ziel bringen.

Seit Claudia zu Besuch war, ist es für mich ein Ding des Unmöglichen, in die Küche zu gelangen, denn „Walter“ und „Asi“ tun ihr Möglichstes, mich wieder rauszu­schicken. Ich tue auch mein Möglichstes, wieder in die Küche reinzukommen. So schnell gebe ich nicht auf!

17. April: Heute ist schon der 3. Tag, an welchem Hattyú im Haus weder ein Seelein noch ein Häufchen hinterlassen hat. Ich war also überzeugt, dass das Sauberkeits-Kapitel nun abgeschlossen war. Frühling sei Dank!   –   Nach dem Fressen am Nachmittag, liess Hattyú noch ein Wässerlein im Garten und wollte daraufhin ins Haus. Nicht etwa um zu schlafen, nein, um auf einen Teppich zu sch…… Für mich heisst das, weiterhin Geduld üben.

19. April: Ich habe mich heute von der Sonnenseite gezeigt. „Asi“ schwebte beim Heimfahren im Auto auf Wolke 7 (hat sie gesagt). Die Leiterin zeigte das Manöv­rieren von SITZ und PLATZ mit Gutis zwischen den Fingern (aber meiner „Asi“ haben die vor 2 Wochen sogar verboten, den Preydummy auch nur hervorzu­nehmen!!). Wir waren zu Fünft. Die anderen vier Kumpel schafften die Übung trotz Gutis nicht. Dann kam ich: „Asi“ hob die Hand, ohne einen Ton zu sagen, worauf ich mich setzte. Sie drehte die Hand gegen den Boden und sagte leise DOWN. Also legte ich mich auf den Boden. Alle bewunderten uns und „Asi“ konnte die Be­merkung nicht lassen, dass wir solche Übungen eben ohne Gutis ausführen.

20. April: „Asi“ sollte ihr Auto in Baden abholen. Ich durfte mitgehen und zum ersten Mal Bus fahren. Ich bin ganz allein eingestiegen und habe mich vor die Füsse von „Asi“ gesetzt. In Baden sind wir ein bisschen rumspaziert. Da konnte ich die herrlichsten Düfte inhalieren, war ganz toll.

22. April: “Asi“ hat das Holz-Dominospiel meines Vorgängers Hajduk hervor-gezaubert. Sie legt Futterkügelchen in 8 Vertiefungen im Holzbrett. Diese Vertiefungen werden mit verschiebbaren Holztäfelchen zugedeckt. Ich roch die Gutis und konnte sie einfach nicht rausholen. Von allen Seiten sprang ich auf das Brett, aber der Fresserfolg blieb aus. Plötzlich stiess ich „versehentlich“ mit meiner Pfote auf ein Holztäfelchen und schwups kamen die Gutis zum Vorschein. Obwohl ich die Lösung jetzt kannte, brauchte ich doch einige Zeit, um die restlichen 7 Fächlein zu öffnen. Ich habe sogar gemerkt, dass ich notfalls auch mit meiner Schnauze die Hölzchen verschieben kann.

Es ist ein wunderbares Gefühl, auf dem Tisch im Sitzplatz rumzuspazieren. Der Ausblick auf dieser Höhe ist phantastisch, aber nur bis „Asi“ oder „Walter“ mir das Spiel verderben.

Das Erklimmen des Tisches liess ich sein, was mir gar nicht schwer fiel, weil ich sofort eine Alternative entdeckte. Die Stuhlkissen waren alle auf 2 Stühlen verteilt, wovon der eine Kissenturm sogar noch höher war als der Tisch. Ich konnte sogar auf dem weichen Turm ein Nickerchen machen, bis „Asi“ mich wieder auf den harten Boden stellte.

23. April: „Walter“ hat mich heute Morgen gewogen. Ich wiege genau 13,7 kg.

Heute war ein Spaziergang auf dem Plan. In einem kleinen Bächlein durfte ich rauf- und runterwaten. Klar habe ich „Asi“ rufen gehört, aber das Wasser hat mir Spaß gemacht. Als ich mich dann doch umschaute, war meine „Asi“ nirgends zu sehen. Super! Jetzt war ich allein und konnte herrlich mit dem Wasser spielen. Als ich mein Wasserspiel beendigt hatte, musste ich „Asi“ suchen, denn sie war verschwunden. Zuerst ging ich auf dem Weg zurück und sah nichts. Dann ging ich in die andere Richtung. Plötzlich witterte mein Näschen am Boden den Geruch von „Asi“. Diese Spur führte mich hinter einen Baum und dort stand „Asi“. Wie war ich froh, sie wieder bei mir zu haben. Auf dem Rückweg ließ ich meine Augen kaum von ihr und merkte sofort, wenn sie plötzlich „kehrt um“ machte.

24. April: Seit genau einem Monat bin ich nun in der Schweiz. Anlässlich dieses Ereignisses habe ich alle roten Tulpen geköpft und die Blätter wunderschön auf dem Gartenweg verteilt. „Asi“ freute sich nicht mal. Sie könnte doch überglücklich sein, weil ich alle gelben, weissen und violetten Tulpen habe stehen lassen.

Die Wohnzimmerteppiche habe ich in den letzten Tagen verschont mit meinem Pipi. Hingegen den kleinen Büroraum nässe ich mindestens ein- bis zweimal im Tag. Zuerst lasse ich im Rasen ein Seelein, um dann noch einen Sprutz auf dem Büroteppich zu hinterlassen.

Wahnsinnig gerne hocke ich mich auf’s Sofa. Es hat sogar deren zwei im Wohnzimmer. Klar weiß ich, dass mir „Walter“ und „Asi“ dies nicht gönnen mögen. Das Auf- und Abspiel (Sofa/Boden) finde ich soooooo lustig.

25. April: In der Welpenstunde hat „Asi“ mich zurückgerufen. Als sie sich bücken wollte, kam von hinten ein kleiner Terrier buchstäblich unter ihren linken Fuss. „Asi“ strauchelte, wollte den kleinen 5kg-Hund nicht zerquetschen und durfte nicht auf den geflickten Rücken fallen. Also stürzte sie voll auf den linken Arm. Es hat geknackt, der Arm passte nicht mehr auf die Hand. „Asi“ wurde sofort ins Bülacher Spital eingeliefert. Das Röntgenbild zeigte, dass die Speiche ganz gebrochen und von der Elle ein Stück ab war, die Handknochen alle verschoben und der Arm sowohl nach vorne als auch spiralförmig nach links abgedreht war. Notfallmässig wurde der Arm gestreckt und eingegipst. Die OP mit Einsatz einer Titanplatte  war auf Mittwoch,   29. April, vorgesehen, denn die Operation konnte wegen der Antikoagulantien-Behandlung leider nicht gleichentags vorgenommen werden.

Per Zufall war eine gute Kollegin von „Asi“, die ich schon kannte, auf dem Platz. Vreni hat mit mir die Welpenstunde fertig gemacht und Walter informiert.

Am gleichen Tag lernte ich Jeannette kennen. Das ist die Tochter von „Walter“ und „Asi“, die auf Besuch kam. Sie hat gespielt mit mir. Es war hündisch toll.

26. April: Irgendwas stimmt nicht mehr mit „Asi“! Sie ist sehr langsam und kann nur noch einen Arm gebrauchen. Deshalb war ich geduldig und vorsichtig mit ihr und auch ganz lieb.

Ich war echt gerührt, wie feinfühlig die 15 Wochen alte HATTYÚ sein konnte. Sie zeigte kein großes Interesse am Gipsarm, ist auch nie an den Arm gesprungen und fühlte sich fast ein wenig verunsichert. Natürlich hat sie sich bei „Walter“ entsprechend ausgetobt.

27. April: Heute besuchte uns Patrick (Sohn meiner Fürsorgegaranten) mit seiner Freundin Andrea. Auch mit ihnen durfte ich spielen. Wir haben uns sofort verstanden. Patrick hat mir eine tolle Wippe gebaut und ein Flaschenspiel [Holzboden, verbunden mit seitlichen Holzpfosten. Oben sind die Pfosten verbunden mit einem Stab, an welchem 6 große Petflaschen, die ziemlich weit oben durchstochen werden, hängen]. In die Flaschen kommen Gutis, die ich irgendwie aus den Flaschen kriegen sollte. Anfangs gelang mir dies nicht, weil ich die Flaschen zu hastig drehte. Plötzlich kugelte ein Leckerli heraus, dann ein weiteres und noch eines. Das Spiel begann mir richtig Spaß zu machen. Bestimmt bekomme ich bald viel Routine im Flaschenspiel.

Wenn ich mich im Garten irgendwo hinter den Büschen versteckt halte, kommt „Asi“ mich nicht suchen sondern pfeift mit ihrer Hornpfeife. Bei dem Ton, den ich übrigens von meiner Züchterin Hilde kenne, komme ich angerast wie ein Schnellzug. Zur Belohnung gibt es dann ein Wurststücklein. Lecker, lecker!

29. April – 2. Mai: „Asi“ liegt für 4 Tage im Spital wegen der Arm-Operation.

Jetzt ist „Walter“ mein Chef. Wir zwei arbeiten ganz gut zusammen. Klar, manchmal ärgere ich ihn ein wenig, stehe auf den Stubentisch, öffne die Post mit meinen spitzen Zähnen, lege mich genüsslich auf das Sofa oder mache meinen rasanten Rundlauf durch die Stube und zwischen seinen Beinen durch. Schließlich muss ich ihn fit halten in „Asi“s Abwesenheit.

„Walter“ nimmt mich in der Auto-Hundebox mit in den Pferdestall zu unserem Pferd INDIO. Ich bleibe in der Box, habe aber die volle Uebersicht.

Jeweils am Nachmittag, wenn „Walter“ reiten geht, kommen Hundegotti Heidi und Marius zu Besuch, scheinbar um auf mich aufzupassen und mir viele Streicheleinheiten zu vermitteln. Das Strickspiel mit Heidi war toll, mal rennen, mal zerren, mal kauen. Marius war ganz großzügig mit mir. Bei ihm durfte ich sogar hochspringen, was ich natürlich voll ausnutzte. Mit meinen spitzen Milchzähnen haben beide blutige Bekanntschaft gemacht.

Als „Walter“ „Asi“ im Spital besuchte, kam das andere Hundegotti Maya zu mir um zu spielen. Hochspringen durfte ich bei ihr nicht. Sicher hat „Asi“ ihr dieses Verbot diktiert. Die Zeit mit Maya war so richtig hündisch.

2. Mai: Da „Asi“ noch im Spital lag, kam Vreni mit mir in die Welpenstunde. Sie meinte, dass ich meine Sache ganz prima gemacht hätte. Und Vreni kann dies mit ihrer langjährigen Hundeerfahrung gut beurteilen.

Nachmittags konnten wir „Asi“ wieder nach Hause holen. In den nächsten Tagen werden wir viel Zeit im Garten mit Spielen und Beute jagen verbringen, weil „Asi“ ja nur eine Hand benutzen darf und das für 8 bis 12 Wochen!!

12. Mai: Ich habe „Asi“ und „Walter“ voll beschäftigt, indem ich den Tisch etwas aufräumte und die Haut-Lotion, welche „Asi“ für die Arm-Massage braucht, vom Tisch holte, das Fläschchen aufbiss, dann mindestens die Hälfte des Inhaltes aufleckte und mit der anderen Hälfte den roten Stubenteppich weiss anstrich. Bisher wusste ich gar nicht, dass „Asi“ so eine laute Stimme hat zum Nein sagen. Sie hätte sich ja weiter mit dem Fernsehprogramm beschäftigen können.

Später am Abend ging „Asi“ noch ins Büro und ich blieb bei „Walter“ im Wohnzimmer mit offener Sitzplatztüre. Zuerst habe ich „Asi“s Therapieprogramm aus dem Couvert geholt und mit Löchlein besetzt. Dann habe ich das 10cm lange Uebungshölzchen auf die Hälfte verkleinert. Das Lustigste aber war ein Garnknäuel, den „Asi“ braucht für die Handtherapie. Diesen Knäuel habe ich abgewickelt, in den Garten gezogen, bis er leider an einem großen Stein hängen blieb. Dann war auch dieses Spiel zu Ende.

Daraufhin stieg ich nochmals auf den Tisch, wo auch noch eine Vase mit einer Rose stand. Ich zerrte ein bisschen an einem Rosenblatt und schwups gab es einen Klapf, die Vase fiel um, das Wasser verteilte sich herrlich auf dem Tisch und Boden. Alsdann zeigte auch Walter, dass er eine laute Stimme hatte.

Obwohl schon nach Mitternacht und das Lichterlöschen angesagt war, wollte ich noch nicht schlafen. Ich jaulte, sprang vom Laufstall auf die Betten, biss rundum zu und jaulte wieder. Vermutlich hatte ich doch etwas zu viel Haut-Lotion gefressen!!!!

13. Mai: Ich entdecke immer wieder Neues. Heute war es der Schaukelstuhl von „Asi“. Dieses Schaukelerlebnis übertrifft alle Erfahrungen auf meinen eigenen Schaukelgeräten. Sicher war ich nicht zum letzten Mal dort oben.

16. Mai: Heute besuchte ich zum ersten Mal den „Junghundekurs“. Die Abrufübung beherrsche ich in allen Varianten vorbildlich. Dann kam etwas Neues: 4 angeleinte Hunde spazierten mit ihren Frauchen/Herrchen mit etwas Abstand nebeneinander. Wir Hunde wurden abgeleint und durften spielen. Die Menschen liefen weiter geradeaus. Dann wurden wir herangerufen, aber Spielen war doch viel schöner. Jedenfalls kam ich als Letzte zurück.

17. Mai: Hie und da darf ich auf eine Aussenschnupper-Tour mit „Asi“. Heute durfte ich zum ersten Mal meinen Preydummy, gefüllt mit Lammfleischkügelchen, nach Hause tragen. „Asi“ schnappte fast über vor Freude und sagte was von 200 Metern. Zuhause durfte ich dann meine Beute verschlingen.

18. Mai: Angesagt ist der Tollwut-Impftermin bei meiner Tierärztin. „Asi“ und „Walter“ haben mich begleitet. In der Schweiz ist diese Impfung nicht Pflicht. Da „Walter“ und „Asi“, mit Heidi und Marius alle zwei Monate in den Schwarzwald fahren, muss geimpft werden. Und schliesslich hat „Asi“ mir versprochen, diesen Sommer mal zu Hilde Meyer und allen meinen weißen Freunden, inkl. Hundemama Barany und Vollschwester Gyöngyi, nach Ahrbrück zu fahren.

Als ich die Frau Doktor im Korridor sah, freute ich mich mächtig. Den Eindruck hatte ich auch von ihr, denn sie kam sofort zu mir hin und streichelte mich. Die Waage zeigte 18,6 kg an und das mit haargenau 4 Monaten. Ich habe dann ein weißes Halsband SCALIBOR bekommen, das die Zecken schon gar nicht mehr an mich lassen soll. Vom Impfen habe ich nichts gespürt.

Am Nachmittag besuchte mich Yaris, ein schwarzer Labrador-Rüde. Ich wollte mit ihm spielen, rempelte ihn an, sprang hoch und turnte um ihn herum. Dieser Kerl spazierte gemütlich im Wohnzimmer umher, bis ich ihn nicht mehr lustig fand. Dann mussten Yolanda und Yaris schon wieder weiter, weil er ein Therapiehund sei und Verpflichtungen hätte.

Gegen Abend habe ich für „Walter“ ein Suchspiel ausgeheckt. Jeden Montagabend geht „Walter“ auf den Bauernhof, um Eier zu holen. Er legt dann immer eine Eierschachtel mit einem 5-Liber (Geldstück) drin auf dem Tisch bereit. Heute wollte ich diese Schachtel mal genau unter die Lupe nehmen. Also habe ich sie in den Garten geschleppt und sehr gründlich zerlegt. Das glänzende Geldstück ist irgendwann im Rasen verschwunden. Genau als ich meine Arbeit vollendet hatte, kam Walter in den Garten, hat brav alle zerlegten Teile zusammengelesen und freute sich echt über den 5-Liber-Fund. Mit dem harten Stück wird er nichts anfangen können. Sogar mir war es zu hart zum Dreinbeissen.

19. Mai: Asi“ hat „Walter“ erzählt, dass ich über Nacht ein Zahnlückenbaby geworden sei, weil ich oben 3 Michzähnlein verloren habe.

„Asi“ sagt, dass heute erst 3 Wochen zerronnen sind seit ihrer Arm-Operation. Mit der linken Hand darf sie auch noch für die nächsten 3 bis 5 Wochen gar keine Kraft anwenden, nicht einmal Autofahren darf sie in dieser Zeit. Wir lassen uns überall hin von „Walter“ chauffieren.

21. Mai, Auffahrt: Alles ist verhext: Hinter jedem Fenster und allen Glastüren steht oder hockt plötzlich ein Kuvasz. Dass ich da Angst kriege und bellen muss, versteht sich von selbst. Immer wenn „Asi“ dann das Fenster oder die Tür öffnete, verschwand der fremde Hund. Sehr komisch ist, dass der fremde Artgenosse keinen Geruch hinterlässt. Gegen Abend war der Kerl zwar immer noch da, aber meine Angst hatte sich gelegt. „Asi“ hat was von SPIEGELBILD gesprochen. Eine eigenartige Rasse, die keinen Duft hinterlässt!!!!!

Einem meiner Nachbarn habe ich heute das Liegen im Liegestuhl verdorben. Es war wunderschönes Wetter und der meinte, er könne sich während meiner aktiven Zeit einfach hinlegen. Mein Bellen hat ihn dann vertrieben und ich hatte wieder Ruhe.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Freitag, 3. Juli 2009 und wurde abgelegt unter "1.Würfe/Kölykök, H-Wurf vom 18.01.2009". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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