Archiv: Dezember 2009
allen Lesern unserer Homepage und allen Freunden der “Drachenfelser Kuvaszok” einen ” Guten Rutsch” ins “Neue Jahr” und sich selbst ab dem 4. Februar 2010 einen Gesunden Rutsch auf die Welt….mehr
- zwei Fruchthüllen
- der rote und blaue Fleck
- zeigt an, dass das Herzchen schlägt
- so klein war Papa Deri auch mal
Fides-Léany vom Drachenfels hat am 13.12.2009 in der Zuchtstätte “Fehér Cimborák” 5 Töchter geboren.
Mutter und Mädels sind wohlauf und freuen sich nun auf engagierte Interessenten, die das Heranwachsen der Welpen von Beginn an miterleben möchten. mehr
Herzlichen Glückwunsch an Tiina Mäkinen, in deren finnischer Zuchtstätte: “Meripeikon” am 10.12.2009
6 Urenkel-Rüden und 6 Urenkel-Hündinnen meiner Brana-Bizsu vom Drachenfels geboren wurden. Die Elterntiere leben bei Tiina im Haus, sodass die Welpen auch dort bestmöglich auf Kinder, Krach, Streß und verschiedene Haustiere geprägt werden.
- Urgroßmutter Brana-Bizsu vom Drachenfels mit 12,5 Jahren immer noch rüstig
- Großmutter Fides-Leany vom Drachenfels, 6 Jahre
- stolzer Papa: Fehér-Cimborák Bernat, genannt Pyri, 2 Jahre
Hi Tussi, Hi Pampersrocker!
Ich bin gut wieder zu Hause angekommen. Muss sagen, es war richtig geil bei Euch. Eigentlich vermisse ich Euch schon ein ganz klein wenig – aber … ich werde hier halt gebraucht und konnte die rheinische Frohnatur gestern auch nicht so einfach wieder nach Hause schicken. Immerhin ist sie ja bei dem Nebel und Dunkelheit ein paar Kilometer gefahren, um mich bei Euch abzuholen.
Wir haben ja in der Woche schon einiges ganz gut hingekriegt. Jetzt lasst bitte nicht den Schlendrian einkehren. Alles, was wir geübt haben, ist absolut wichtig! Ich komme dann wie der Rach in vier Wochen noch einmal vorbei und schau mir an, was Ihr aus den ganzen Tipps und Ratschlägen gemacht habt.
Das mit dem Aufpassen, das hat aber noch nicht ganz so geklappt. Das sollten wir nochmal üben.Auch so manche andere Sachen klappen noch nicht gut. Von Dir, Pampersrocker, habe ich gestern schon ein ganz sanftes fiepen gehört. Das ist ein guter Anfang, ausbaufähig. Mach’ weiter so.
Hier Euer Zeitplan für die nächsten Wochen:
1:00 – 1:15 Uhr – Prophylaktisches Bellen! Das kann gar nicht laut genug sein. Denkt immer daran: Man muss Euch auch durch die geschlossenen Türen hören können. Es ist auch ganz egal, ob jemand ums Haus schleicht, oder nicht. Hier gilt es Präsenz zu zeigen. Da verlasse ich mich auf Dich, Tussi, dass Du das richtig hinbekommst. Der Pampersrocker kann das noch nicht so.
4:00 – 4:15 Uhr – Über den Strubbeligen freuen. Eigentlich hat das keinen tieferen Sinn, es ist halt nur so, dass Zweibeiner sich immer dann besonders freuen, wenn wir uns freuen. Deshalb, einfach ein paar Mal um ihn herumscharwenzeln und ein bisschen hüpfen. Damit schafft Ihr Euch einen Freund fürs Leben. Und nicht vergessen, mit dem Schwanz immer gegen die Wände zu wedeln, damit alle mitbekommen, dass Ihr auf seid und Euch freut. Dann stellt Ihr dabei auch noch sicher, dass anschliessend alle Zweibeiner wach sind.
6:00 Uhr – Über die blonde Halbwüchsige freuen. Bei der gilt das, was ich schon zum Strubbeligen gesagt habe.
7:00 Uhr – Über den blonden Schlaks freuen.
Jetzt geht es aber los:
7:15 Uhr – Die Halbwüchsige und der Schlaks gehen aus dem Haus. Jetzt seid Ihr gefordert! Schnell zur Haustür rennen, fiepen, fiepen, fiepen und an der Tür kratzen. Ich habe ja schon gute Vorarbeit geleistet, jetzt habt Ihr die Tür schnell durch. Ansonsten helfe ich nochmal, wenn ich zur Nachkontrolle komme.
** Moment, ich muss hier mal eben für Ordnung sorgen, ich schreib’ nachher weiter! **
Hallo liebe Hilde,
wir senden dir liebe Grüße zum ersten Advent.

Adventskuvasz
Unsere Kleine ist jetzt nicht mehr “die Kleine”, wir haben gestern mal wieder gewogen und sie hat den Fausti um 1 Kilo übertrumpft( sie wiegt jetzt schlappe 37 Kilo). So klappt alles ganz gut mit ihr, nur das Klauen und die Pipipfütze!?!!!! Mittlerweile hat sie gecheckt wie man Schränke öffnet um an gutes Essen zu kommen. Sollte man mal die ein oder andere Tür vergessen zuschließen wenn man das Haus verlässt, hat man ziemlich Pech nach dem Nachhause kommen. Im Gang liegen dann schon die ersten Joghurtbecher, und kleine gelbe Tütenstückchen, unser Gelber Sack ist absolut zerfetzt, Joghurtbecher zerbissen, Milchtüten aufgerissen, alles im Zimmer verstreut, geht man dann in die Küche wird es noch bunter, unsere Abfalltonnen wurden auf Essbares durchsucht, wenn wir Pech haben sogar rausgezogen und zum Teil ausgeleert. ((Kommentar der Züchterin: kann ich nix dafür, ist erblich bedingt, ihre Mama macht das auch!!!)))Der Schrank mit dem Brot und dem Müsli leergeräubert. Jetzt werden halt die Küchenschränkchen mit Klebeband zugeklebt wenn wir länger weg sind. Der krönende Abschluss kommt aber dann manchmal wenn man dann im Gang in ein nasses Pfützchen steigt!!!! Die alte Matz kriegt es immer noch nicht wirklich auf die Reihe, nicht mehr in die Wohnung zu pinkeln. Nach dem Spielen mit Fausti müssen wir echt schnell reagieren und sie runter in den Garten schicken. Unser Komando: ” Schönen Wissi machen”befolgt sie dann auch immer. Also mein Fausti war da schon lange sauber! Im Allgemeinen Vergleich der Beiden fällt mir so auf:
- Leany und Essen: Alles vertilgen, könnte ja schlecht werden.
-Fausti und Essen: Erst mal nur riechen und eventuell kosten, notfalls wieder ausspucken- könnte ja schlecht sein.
Leany und das kleine Geschäft: Lieber nichts aufsparen , wenn die Pippipfütze passiert ist, ist es halt passiert.
Fausti und das kleine Geschäft: Alles aufsparen, viel zu kostbar für Wohnung und Garten, alles muss passend platziert werden, jeder noch so kleine Tropfen gehört an irgend eine Ast oder Baum
Leany und das Hören auf Kommando: Kommen soll ich? Komm doch du zu mir( Ihren Blick müsstest du sehen), und spiel am besten noch Fangen mit mir, hast du auch noch was gutes dabei ? Leckerli wären nicht schlecht, ich komm aber nur wenn es auch raschelt !
Fausti und das Hören auf Kommando: Kommen soll ich? Gut gleich komm ich, noch schnell ein Paar Pipispritzer platzieren und da riecht es noch so gut, ja da auch noch und da vorne kommt ja jemand, -”Fausti hier !” ;-Gut ich komm ja.
Beide sind so auf ihre Art liebenswert.
Fausti liebt Autofahren, wenn er mit uns kommen kann, ist er glücklich. Leany versucht sich immer zu drücken, rennt dann in den Garten oder will lieber wieder in die Wohnung.
Im Moment ist sie auch wieder etwas unsicher in manchen Beziehungen, AbendŽs im Dunkeln ist sie oft schreckhaft. Letzten Donnerstag kam beim Abendspaziergang eine Bekannte aus ihrem Hof gelaufen und hat beide gerufen, eigentlich kennt Leany die Frau, aber so im Dunkeln hat sie lieber gebellt, obwohl Fausti sich total gefreut hat und ich mich mit ihr unterhielt. Es hat echt gedauert bis sie mal zu ihr hin ist und geschnuffelt hat.
Wir freuen uns jetzt erst Mal auf Weihnachten und sind schon gespannt was Leany so zum Christbaum sagt und dann im Anschluss zu Silvester, ob sie die Knaller und Kracher verunsichern oder ob alles gut gemeistert wird. Du wirst von uns hören. Liebe Grüße Kirsten Zwanziger
Samstag, 5.12.2009
Liebe Hilde,
wir kommen eben vom Essen auswärts – wir waren ganze 2 Stunden weg…. ich weiß nicht, ob ich jemals von einem Hund so überschwänglich begrüßt wurde wie von Janos ! Wurdest du schon so begrüßt ? Wirst du event. immer so begrüßt ? Wahnsinn !! Feny freut sich pflichtbewusst mit und Aramis weiß nicht so genau, was von ihm erwartet wird – aber er freut sich einfach mal mit. Die Nacht war recht ruhig. Janos schlief sogar im Wohnzimmer.
Liebe Grüße Gabi
Freitag, 4.12.2009
Liebe Ahrbrücker! Wie geht es Euch? Mir geht es gut.
Hier ist alles doof. Immer dasselbe. Deshalb habe ich auch gestern nicht geschrieben. Und ich habe auch noch keine Post von Euch bekommen. Ihr seid auch doof. Ich hatte Euch doch geschrieben, Ihr sollt mir Geld und ein Bahnticket schicken. Ist noch nichts da! Wann habt Ihr das denn abgeschickt? Ich brauch’ das dringend. Und wenn Ihr nichts schicken könnt, dann muss zumindest eine von Euch hierhin kommen – mir helfen. So geht das nicht weiter.Ich habe eine Identitätskrise! Ja, wirklich, ich weiß nicht mehr, was ich denn nun eigentlich bin. Identitätskrisen sind doof, ganz doof. Das läuft nämlich hier so ab. Eigentlich wohnen hier ja vier Zweibeiner. Den Strubbeligen und die Dosenöffnerin kennt Ihr ja schon. Dann gibt es hier noch zwei Halbwüchsige. Der eine will erst noch strubbelig werden, die andere ist noch klein, ich schätze mal, so um die 17. Und zusätzlich zu den Zweibeinern sind hier noch der Pampersrocker, die Tussi und so ein komisches schwarzes Wesen mit nur einem Auge. So, der Strubbelige steht morgends um 4 auf. Blöde Zeit. Und dann geht er erstmal spazieren. Aber dann fehlt er ja hier und ich kann auf ihn nicht mehr aufpassen. Also fange ich ganz doll an zu fiepen und an der Haustür zu kratzen. Ich will ja mit. Dann, nach einiger Zeit, kommt der Strubbelige wieder, zwischenzeitlich hat die Dosenöffnerin dann ein paarmal geknurrt und “Ruhig” geschrieen. Da muss ich mich dann freuen. Hab’ ich ja so gelernt.
Neee, Hilde, tut mir leid, ich schaffe das mit dem Befindlichkeitsbulletin nicht. Da geht ganz schön Zeit drauf.Machen wir es mal kürzer: Identitätskrise: Janos denkt, er wäre ein Hütehund. Es darf keiner aus dem Haus, sonst macht er Terror. Du kannst schon mal bitte bei Deiner Haftpflichtversicherung eine neue Wohnungstür anfragen. Ja, das ist Ernst. Ich weiß nicht, wie lange die noch hält. Unten ist sie schon fast durch. Ansonsten wird es besser mit dem Fiepen. Auch die letzte Nacht war eigentlich ruhig, mit nur noch ein paar kleineren Unterbrechungen (die Gabi regeln muss, da ich durchschlafe).
Gestern hat Aramis so richtig Haue bekommen. GottseiDank, endlich – kann ich nur sagen. Der Kleine rannte zu weit voraus, wir beide haben versucht, ihn zurückzurufen. Als er dann kam, ging Janos böse auf ihn los. Und Feny machte auch gleich mit. Und jedesmal, wenn Aramis wieder einen Muckser machte, ging die Sache wieder von vorne los. Kaum war Aramis wieder auf den Beinen, warf ihn Janos wieder um und knurrte und zwickte solange, bis er ruhig auf dem Rücken lag. Und Feny immer mit dabei. Gabi wollte immer dazwischengehen, ihr tat Aramis so furchtbar leid – mir tat er auch leid, aber was “mut dat mut”. Und dann war’s auch vorbei. Leider musste ich immer wieder Janos zurückziehen, weil er drohte, sich in der Flexileine zu verheddern. Da hatte ich zuviel Angst um seine Knochen. Nach rund 10 Minuten wars vorbei, Aramis durfte mit eingeklemmten Schwanz wieder seines Weges ziehen. Die ganze Lehrstunde sah danach aus, als würden sich die Großen für alles Nerven der letzten Tage rächen (ja, ich weiss, ich vermenschliche). Es war auf jeden Fall eine großartige Lehrstunde in Sachen Welpenerziehung. Für Aramis und natürlich auch für uns. Wenn die beiden Ernst gemacht hätten, wäre es für Aramis vorbei gewesen.Achso, und seit gestern abend darf Aramis auf Feny herumklettern. Er hat einmal richtig Prügel bekommen und darf sich jetzt ein wenig mehr herausnehmen. Auch wunderschön anzusehen. Ansonsten geht die wilde Hatz mit Janos und Aramis (und mittlerweile manchmal auch Feny) durch den Garten. Um Auslastung aller drei Köter brauchen wir uns keine Gedanken zu machen.
Schöne Grüße, Ka-Jo (der, wie Gabi, Feny und Aramis, den Janos ganz schön vermissen wird, wenn es wieder nach Hause geht)
Dienstag, 1.12.2009:
06:35 – Sch …. hier gibt es keinen, der richtig aufpasst. Die Tussi kann man nicht für voll nehmen, der Pampersrocker weiss noch gar nicht, wie aufpassen geht. Nebenan rumoren Menschen im Bauhof, unten fahren lauter Autos vorbei. Und wenn ich belle, dann fangen auf der anderen Seite der Lahn auch lauter Artgenossen an. Das gibt’s doch gar nicht. Der große, strubbelige Dosenöffner sagt zwar immer wieder, das wäre ein “Echo” – aber ob man dem vertrauen kann? Wobei … hier im Haus antwortet keiner. Also halte ich mal das Maul und warte, ob hier im Haus was passiert.
06:56 – Mann, wird das ein stressiger Tag. Dabei könnte es in der Eifel so ruhig sein. Denen muss man hier alles erst mal zeigen. Der Strubbelige hat die Tür wieder aufgemacht und so ein komisches Ding angezündet. Das stinkt ganz furchtbar. Auf den muss man richtig gut aufpassen. Ich habe die Sache aber ganz gut im Griff: Ich bin die Vorhut, erschrecke die Feinde direkt am Zaun, renne auch mal hin und her, damit die glauben, ich wäre ganz viele. Den Kleinen habe ich auf der Treppe in Position gebracht. Von dort hat er einen guten Blick aufs Ganze und kann eingreifen, wenn die Feinde in der Überzahl sind. Außerdem lernt er richtig etwas von mir. Zum Beispiel, wie man aufpasst, auch wenn ich nicht mehr da bin. Da hat er was fürs Leben gelernt. Allerdings schreit der Strubbelige immer “Ruhig, Janos” – was hat das denn zu bedeuten? In der Eifel freuen sich immer alle, wenn ich laut hinter den Fahrradfahrern und Spaziergängern herbelle. Die Tussi bewacht das Innere, als Nachhut, von ihrem Körbchen aus. Soweit wird jedoch keiner kommen – an mir kommt keiner vorbei.
09:50 – Der Strubbelige sagt, ich müsste einen Brief schreiben. Das gehört sich so. Dann will ich mal, sonst wird der noch böse. Und der schreit immer so furchtbar.
Liebe Ahrbrücker, wie geht es Euch? Mir geht es gut.
Hier ist alles doof. Fressen doof, Kumpels doof, Wetter doof, alles doof. Wollt Ihr Euren Janos retten, dann schickt ihm Geld und ein Bahnticket nach Hause. Stellt Euch mal vor: eigentlich gibt es doch im Urlaub immer etwas besonderes zum Fressen. Pustekuchen, die haben hier den gleichen Fraß wie wir zu Hause. Kein bisschen besser!!!!!!! Gestern abend, da gab es ja noch so schön stinkiges Zeug dadrüber. Davon habe ich heute mal gerade ein Fitzelchen gekriegt. Ich musste tatsächlich dem Pampersrocker seinen Fressnapf leer machen, sonst hätte ich fast gar nichts davon gekriegt. Hilfe, rettet mich. Hier bleib ich auf gar keinen Fall. Und schlafen? Geht nicht. Der Pampersrocker geht mir furchtbar auf den Geist. Immer, wenn ich in der Küche so richtig schön im Weg rumliege, taucht der auf und stubst mich. Und wenn ich dann wach bin und mit der Tussi spielen will, dann dreht die mir nur den Rücken zu. Ich will nach Hause, mit Euch kann man immer so schön toben.
Gerade eben habe ich das auch mal mit dem Pampersrocker versucht. Das Toben meine ich. Das ist vielleicht eine Memme. Kaum renne ich hinter dem her, fängt der so komisch an zu quietschen und lässt sich auf den Hosenboden fallen. Das macht einfach keinen Spass. Dann habe ich es mal andersherum versucht. Er hinter mir her. Aber Ausdauer ist was anderes. Dem ging ja schon nach 3 Minuten die Puste aus. Ich muss hier weg, und zwar sofort.
Ich vermisse Euch, Euer Janos
19:00 – Naja, ganz so doof ist es hier auch wieder nicht. Ich muss mir die Kumpels und Leute hier nur erst noch richtig erziehen. Abendessen wieder doof, aber vorher waren wir auf dem Weihnachtsmarkt. Wie toll das da gerochen hat, einfach irre. Und noch mehr vorher konnte ich mal so richtig abtoben. Mit diesem Kleinen, diesem Pampersrocker. Drüber, drunter, Stühle umgeschmissen. Hei, war das ein Spass.
01:00 – So, jetzt ist aber Schluss mit lustig. Ich will nach Hause. Sofort. Und wenn ich sofort sage, dann meine ich sofort. Sonst halte ich nämlich einfach die Luft an. Solange, bis ich wieder zu Hause bin. Ja, das mache ich. Dann könnt ihr mal sehen, was dann passiert.
01:05 – Pfffffffffffffffffft, klappt nicht, das mit dem Luftanhalten. So lange halte ich nicht aus. Muss ich mir was neues überlegen. Denn ich will nach Hause. Ich fange mal mit rumlaufen und anstubsen an, immer abwechselnd, einmal die Dosenöffnerin, einmal den Strubbeligen.
01:10 – Die reagieren überhaupt nicht. ICH WILL NACH HAUSE! Na gut, wenn die es im Guten nicht wollen, ich kann auch anders. Hallo, Ihr da, ich fange jetzt an zu fiepen. Und wenn Euch das nicht passt: Ihr seid es selber Schuld.
02:15 – Jetzt fiepe ich schon über eine Stunde. Und die ziehen sich noch nicht einmal an. Einziger Erfolg: Der Strubbelige macht die Dosenöffnerin an: “Bist Du sicher, dass er nicht noch mal rausmuss?” Also weiterfiepen. Denen werd ichs zeigen.
03:00 – Na gut, hilft auch nicht. Die Dosenöffnerin hat sich mit mir hier hingesetzt. Zumindest war ich dann nicht mehr alleine. Ich habe mich überreden lassen, noch einen Tag hierzubleiben. Aber wirklich nur einen Tag, länger halte ich das nicht aus. Tagsüber ist es ja auch gar nicht so schlecht. Aber nachts? Ich habe Heimweh.
Montag, 30.11.2009
Nach einer ausgiebigen Spielrunde mit dem vorhandenen rumänischen Pampersrocker und vergeblichen Versuchen, die arrogante Tante mal zur Bewegung zu verleiten, gab es eine angenehme Fussbodenkraulrunde mit allen vorhandenen Vierbeinern (neee, Piri hat zwischenzeitlich die Koffer gepackt und ist in den Keller gezogen). Also waren es nur vier Vierbeiner. Ganz genau genommen waren es nur drei Vierbeiner und ein Zweiarmer/Zweibeiner. Aber auch ein Zweiarmer/beiner sieht nach Vierbeiner aus, wenn er am Boden liegt. Also wurde dabei so richtig durchgekrault und der Spruch: “Niemals mehr Hunde als Hände” bewahrheitete sich mal wieder. Es ist aber keiner zu kurz gekommen. Einer hat höchstens zuviel abbekommen (rate mal, wer).
Nach einer ruhigen Nacht setzt sich aber wohl seit 4 Uhr die Erkenntnis durch, dass es auf dem Kleinen Balkan ja ganz nett ist und auch neue Artgenossen mal durchaus die alten Tanten zu Hause kurzfristig ersetzen können, aber es jetzt Zeit wird, wieder in die Eifel zurückzufahren.
Der Große weicht mir also nicht von der Seite und versucht mich sanft zur Tür zu drängen. Dort muss die rheinische Frohnatur mit dem Dosenöffner verschwunden sein und da müssen wir unbedingt hinterher. Bevor die zu weit weg ist und nicht mehr eingeholt werden kann. Zwischendurch kommt er immer wieder zum Schmusen (vielleicht denkt er ja, er bekäme mich damit rum).
So und jetzt ganz ernsthaft: es klappt alles wunderbar, Janos passt sehr genau auf, den Distanzkreis weder von Feny noch von Aramis zu betreten. Feny hat beschlossen, den Großen zu ignorieren, der Kleine rennt hinter ihm her, gleich, wo er hingeht. Geschlafen wird nicht in Körbchen oder auf Decken (außer Feny, die sich in ihr Kissen kuschelt), sondern auf den Fliesen in der Küche. Und wenn der Große sich einen kühlen Platz gesucht hat, kann ja der Kleine ja nicht als Weichei und Warmduscher, bzw. Deckenschlafer dastehen.
Also mal abgesehen davon, dass Janosch jetzt die Nase voll hat und nach Hause will, bist Du wohl diejenige, die am meisten leidet. Einzig Piri kommt da ein wenig an Dich heran (es kann aber auch sein, dass er lediglich stinkwütend ist – das weiß man bei dem nicht immer so ganz genau).
Mitfühlende (und ein wenig lachende) Grüße in die Eifel, Ka-Jo
Barany, Gyöngyi und Felinka sind von János dermaßen begeistert, dass sie gut 4 Wochen früher als erwartet, läufig wurden. Die ersten 8 Tage verliefen einigermaßen ruhig, aber nun, wo die Ladies ihre “Stehzeiten” haben, wird “mein Kleiner” mit seinen 11 Monaten schon ganz schön aktiv. Wenn ich ihn ließe, könnte er…. ich laß ihn aber nicht, denn ich züchte seit mehr als 16 Jahren unter absolut korrekter Einhaltung unserer Zuchtordnung, und das wird auch so bleiben.
Die strenge Zuchtordnung des Klubs für Ungarische Hirtenhunde – die ich mitgestalten durfte- ist für mich ganz besonders wichtig, da ihr oberstes Ziel die Zucht gesunder Hunde ist. Sie beschreibt umfangreiche Vorsorgeuntersuchungen, wie Röntgen der Hüften, Schultern und Ellenbogen, Kontrolle der Kniegelenke, Blutuntersuchungen für Gentests und zur Kontrolle der Schilddrüsenfunktionen, Herzuntersuchungen, u.v.m. der Zuchttiere und kämpft für eine größtmögliche Überprüfung der Nachzucht. Warum? Um den Züchtern das Leben schwer zu machen? Nein, absolut nicht, sondern um den Welpenkäufern die größtmögliche Sicherheit zu geben, einen körperlich und wesensmäßig gesunden Welpen zu erwerben.
Darum habe ich schweren Herzens, meinen “Kleinen” für die “Hoch-Zeiten” meiner Hündinnen ausquartiert, zu Gabi und Ka-Jo, zwei erfahrenen “Drachenfelsern”, die mit Feny-Anett vom Drachenfels und dem 4Mon Mioritic-Rüden Aramis die beste “Hoch-Zeits-Vertretung” sind, die man sich wünschen kann. Ganz lieben Dank euch beiden, …ähm euch vieren…
- …kraule nie mehr Hunde. als du Hände hast…
- Mioritic Aramis
- Toben mit Aramis
- für ein Leckerli tun wir fast alles













