Inoqut ist in seine neue Familie umgezogen…
Wie gut, dass meine Welpenkäufer sich vertraglich verpflichten, mich zu informieren, wenn sie sich von ihrem Hund trennen müssen. Inoqut vom Drachenfels ist jetzt mit 1,5 Jahren ein stattlicher Rüde von gut 75cm Höhe, leider mit etwas Übergewicht, und seine bisherige Besitzerin bat mich, ihn neu zu vermitteln. Dank der lieben Unterstützung von Karin mit Gonda v. Drachenfels, konnte ich Inoqut in Hamburg in Empfang nehmen. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Mama Barany und Schwester Gyöngyi in der “alten Heimat”, wurde er für einige Tage in der Hundepension mit großer HSH- Erfahrung von Mirjam Cordt von der Hundeschule DOG-InForm zwischen geparkt. Und wie man sieht, fühlte er sich sofort pudel…ach nein: Kuvasz-wohl….
An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an Mijam Cordt und Inoquts freundliche Pflegerinnen, nicht nur dafür, dass ihr sofort einen freien Platz für mein Baby hattet, sondern vor allem auch für eure liebevolle, fachkundige Betreuung. Dank eurer Hilfe hat Inoqut sein Urvertrauen in den Menschen behalten.
Nun ist Ino umgesiedelt. Seine neuen Eigentümer sind sehr erfahrene HSH-Halter mit viel Zeit und Engagement, die sein sanftmütiges Wesen zu schätzen wissen und viel mit ihm unternehmen möchten. Familie H. schreibt in einer e-mail: Hallo, liebe Frau Meyer: Wir haben die erste Nacht mit Ino sehr gut überstanden. Die ersten Spaziergänge wurden erfolgreich absolviert. Für Ino ist jede Route wie ein neues Buch. Er hat ein sehr sanftes Wesen, ist sehr verschmust und genießt den Körperkontakt. Er weicht mir nicht von der Seite. Mit dem Hören haben wir noch die erwarteten sprachlichen Probleme, aber ansonsten ist er ein total lieber Kerl, der, so glaube ich, sehr viel Vertrauen in den Menschen hat. Erfährt zudem sehr gerne Auto. Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie man einen solchen Hund abgeben kann.
- Inoqut vom Drachenfels….
- geb.: 1.2.2010 lebte bis jetzt in einer dänischen Familie…..
- ….und muss nun neu vermittelt werden…
- …er ist ausgesprochen freundlich auch zu fremden Personen….
- …hat auch mit Männern kein Problem…
- ….versteht das Kommando “Sitz”, sowohl in dänisch als auch in deutsch…
- …wenn die Belohnung stimmt….
- Halbschwester Gonda fordert Respekt…
- ….Mama Barany fordert sogar noch deutlicher….
- …Inoqut wendet den Blick ab, er hat verstanden….
- ….Gyöngyi hat ihren Halbbruder schon akzeptiert….
- …und Mama Barany ist auch zufrieden…
- ..seine Pflegerinnen haben sich schon in ihn verliebt….
- …das Aussengelände ich herrlich groß….
- …Inoquts persönlicher Haarem….
- …das ist ja wie Ferien…..
Hier möchte ich einen Auszug aus den vielen Zuschriften zu Inoquts Rettung wiedergeben:
Annelies schrieb in einer mail: Liebe Hilde, Vor einem Jahr war meine Hattyú vom Drachenfels im gleichen Alter wie Inoqut jetzt und durchlebte eine schwierige Phase. Sie sagte zu allem und jedem NEIN und forderte mich ständig heraus. Die Erziehung kostete mich viel Zeit, Geduld und vor allem Nerven zum Ruhigbleiben. Nie habe ich gezweifelt an Hattyú, denn auch Menschen machen in der schwierigen Pubertierphase eines Hundes Fehler. Nie und für nichts auf der Welt hätte ich meine Hattyú einfach abgeschoben. Sie ist und bleibt ein Teil unserer Familie, und das auch in schwierigen Phasen. Dank des Einzelunterrichtes in der Hundeschule DOG-InForm von Mirjam Cordt sowie zwei Hundefachleuten in meiner Umgebung sind meine Kuvasz-Hündin Hattyú und ich sowie mein Mann Walter heute ein supertolles Team geworden. Ganz liebe Grüsse Annelies
Jens schrieb: Liebe Hilde, unser Drachenfelser Bärchen war damals mit 1,5 Jahren auch ein typischer Kuvasz-Jungrüde im Schnöselalter. Irgendwie schien es, als hätte er seine ganze bisherige Erziehung vergessen. Du hast uns damals die Hundeschule von Uda Voßberg ans Herz gelegt. Sie hat uns besucht und ein spezielles Trainings-Programm für unsere häusliche Situation erstellt. Diese Zeit des intensiven miteinander Arbeitens hat uns ganz besonders zusammen geschweißt.
Silke schrieb in einer mail: Liebe Hilde, für mich ist es unfassbar, wie man sich von seinem Hund einfach so trennen kann, ohne richtigen Grund wie Todesfall oder schlimme Erkrankung der Herrchen. Der kann das doch gar nicht verstehen. Die Verantwortung für meinen Hund habe ich doch gerade dann, wenn es schwierige Zeiten gibt.
Sonja schrieb in einer mail: Ich hoffe, Inoqut findet schnell ein gutes Zuhause, wo er verstanden wird. Das sollte bestimmt alles so kommen. Meine Mutter sagt immer: In einem halben Jahr weiß man wofür das gut war.
1 Kommentar
















Liebe Hilde
Soeben lese ich auf Deiner Homepage, dass Inoqut mit 1 1/2 Jahren umplatziert werden muss. Ich hoffe für den anhänglichen Schmuser und Geniesser [die Fotos sprechen Bänder], dass er ein neues Zuhause findet bei lieben Menschen, die viel mit Inoqut unternehmen und seine Wissensbegier stillen können.
Vor einem Jahr, als meine Hattyú im gleichen Alter steckte wie Inoqut jetzt, durchlebte sie eine schwierige Phase. Sie sagte zu allem und jedem NEIN und forderte mich ständig heraus. Die Erziehung kostete mich viel Zeit, Geduld und vor allem Nerven zum Ruhigbleiben. Nie habe ich gezweifelt an Hattyú, denn auch Menschen machen in der schwierigen Pubertierphase eines Hundes Fehler. NIE UND FÜR NICHTS AUF DER WELT HÄTTE ICH HATTYÚ DESHALB EINFACH ABGESCHOBEN. Sie ist und bleibt ein Teil unserer Familie, und das auch in schwierigen Phasen.
Dank des Einzelunterrichtes in der Hundeschule DOG-InForm von Mirjam Cordt (www.dog-inform.de) sowie zwei Hundefachleuten in meiner Umgebung sind meine Kuvasz-Hündin Hattyú und ich sowie mein Mann Walter heute ein supertolles Team geworden.
Ganz liebe Grüsse
Annelies